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Schreber,  Daniel Gottlob Moritz

(1808 Leipzig - 1861 Leipzig) wurde als Arzt und Pädagoge zu einer Art »Trimm dich« Pionier des 19. Jahrhunderts. Vom Dozenten zum Direktor eines orthopädischen Instituts in Leipzig avanciert, stellte er die gymnastische Erziehung in den Vordergrund seiner Bemühung um den heilen Bürger einer heilen Welt von morgen. Das fand seinen Niederschlag zunächst in Buchform (»Ärztliche Zimmergymnastik«, »Das Buch der Erziehung an Leib und Seele«. u. a.), später in praktischen Initiativen zur Errichtung von Kinderspielplätzen mit angegliederten Erholungsgärten für Erwachsene. Schrebers Schwiegersohn E. J. Hauschild gründete schliesslich 1864 den ersten Schreberverein für Freizeitgärtnerei.

Schrebergarten (auch Klein- oder Laubengarten) wurde seither zum Inbegriff eines von einem Stadtbewohner abseits seiner Wohnung unterhaltenen eigenen oder - meist als Parzelle einer Laubenkolonie auf Gemeindeboden - um geringen Pachtzins mit Beschlag belegten Grundstücks.

Die sich in eingezäunter Natur erholenden Schrebergärtner, bald zu Vereinen zusammengeschlossen und seit 1919 durch die »Kleingarten- und Kleinlandpachtordnung« reglementiert, nutzten die Lauben mitunter als Notwohnungen und die Kleingärten zur Gemüse- und Obstselbstversorgung.