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Dr. Schreber: Die grüne Oase von Hassel

 Selbst gebastelte Ohrwürmer Häuser für den Garten wurden verkauft beim Geburtstagsfest in der Kleingartenanlage Dr. Schreber. Foto: Caroline Seidel   Foto: Caroline Seidel

Hassel. Eine grüne Oase umringt von Industrie war die Kleingartenanlage Dr. Schreber bei ihrer Errichtung vor vierzig Jahren. Und während die Industrie wich, die Kulisse sich änderte, blieb die grüne Oase bestehen und ist schöner denn je.

Obwohl sich auch hier vieles verändert hat. „Früher haben die Menschen hier viel Gemüse angebaut. Heute geht es mehr um Erholung“, erklärte Erwin Pollmeier, seit 18 Jahren Vorsitzender, bei der großen Sommersause am Wochenende.

Vor Baubeginn im Jahr 1969 war die Fläche wenig ansehnliches Brachland, auf dem zunächst 32 Gärtchen entstanden. Entsprechend froh waren die Anwohner der Valentinstraße, als hier die Kleingartenanlage entstand. Zu keiner Zeit hatte der Verein Dr. Schreber Mühe, die Gärten an den Mann zu bringen. Das ist bis heute so geblieben. Nur eine der mittlerweile 51 Parzellen ist im Moment frei.

Von dem kleinen Stück Grund mit Laube, Kinderschaukel und Gemüsegarten haben sich die Kleingärten lange weg entwickelt. In den meisten Gärten sind Zierpflanzen zu sehen. Nur selten blitzen Karottengrün und Kohlrabis zwischen all der Blumenpracht hervor. „Die Kleingärtner sind Menschen, die in Mehrfamilienhäusern wohnen und sich nach einem Garten, einem eigenen Stück Grün sehnen. Oder ehemalige Camper, die aus Altersgründen sesshaft werden wollen“, kennt Erwin Pollmeier seine Vereinskameraden.

„Das Besondere“, ist er überzeugt, „das Besondere ist hier die Gemeinschaft.“ Und das wurde auch bei der Geburtstagsparty deutlich. Hier packte jeder mit an und alle hatten Spaß. Zur Musik der Nachwuchsband „Picknick On The Hill“, des Trios „Night Sound“ und, am Sonntag, des Shanty Chors Herten wurde getanzt und geschwoft und gleich nebenan warteten Spiele und Programm auf die kleinen Besucher.

So ausgelassen auch gefeiert wurde, in der kommenden Woche steht wieder die Gartenarbeit auf dem Programm. Im August nämlich finden die Begehungen statt, im Rahmen welcher einige Juroren sich alle Kleingartenanlagen in Gelsenkirchen anschauen. Dann geht es um die „Goldene Rose“, mit welcher der schönste Schrebergarten der Stadt gekürt wird. Die Auszeichnung ging in den vergangenen fünf Jahren an die Hasseler. Und das soll auch wieder so sein, hofft Erwin Pollmeier, der seit 32 Jahren hier einen Kleingarten hat und sich mehr als heimisch fühlt.                 

Kira Schmidt

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